Diagnostik

Wechseljahre - Menopause

Die diagnostischen Schritte umfassen eine eingehende Anamnese - Erhebung der Krankengeschichte, eine gründliche gynäkologische Untersuchung und Hormonbestimmungen.

Eine ausführliche und gesicherte Diagnose ist Voraussetzung für eine individuelle Hormontherapie in der Prä-, Peri- und Postmenopause - die Hormonersatztherapie in der Menopause mit Östrogenen beziehungsweise Gestagenen muss dem individuellen Bedarf jeder einzelnen Patientin angepasst werden.

Die Diagnostik der Menopause erfolgt in folgenden Schritten:
Anamnese

Die Anamnese ist wegweisend zur Einleitung einer möglichen Hormonersatztherapie. Die Beschwerdesituation liefert in vielen Fällen die wesentlichen Vorgaben für den Beginn und die Art der Therapie.

Man unterscheidet

Eigenanamnese: Zyklusanamnese, hormonale Verhütungsmethoden, Medikationsanamnese, Schwangerschaften, Krebserkrankungen, gynäkologische Operationen etc.
Familienanamnese der Mutter: Menopause-Alter, Osteoporose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Morbus Alzheimer, Krebserkrankungen
Aktuelle Beschwerden / Symptome: Ermittlung der Beschwerden mit Hilfe eines Beschwerde-Fragebogens
Klinische Untersuchung

Die Einleitung einer Hormonersatztherapie darf nur nach einer körperlichen und einer umfassenden gynäkologischen Untersuchung durch den Arzt erfolgen. Folgende Untersuchungen werden dazu durchgeführt

Untersuchung des äußeren Geschlechtsbereiches, zytologischer Abstrich vom Muttermund, Abtasten und Vaginal-Ultraschall der inneren Geschlechtsorgane sowie Abtasten - gegebenenfalls Mamma-Sonographie (Ultraschalluntersuchung) oder Mammographie (Röntgenuntersuchung) der Brüste

Weitere
Informationen über Laboruntersuchungen usw.