Auf den kommenden Impfseiten beziehe ich mich auf die Veröffentlichungen iim Rahmen der Fortbildung für Gynäkologen in der Zeitschrift für Gynäkologie und Geburtshilfe 2011; 16(9) von Dr.med. Michael Wojcinski, Sprecher der AG Impfen des Berufsverbandes der Frauenärzte
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Um den jährlich aktualisierten Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der 2011 initiierten Impfkampagne der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und aller Kassenärztlichen Vereinigungen in den Bundesländern zu entsprechen, werden wir ab sofort unsere Patienten über die notwendigen Impfungen aufklären und sie bitten ihre Impfdokumente zur Beratung mitzubringen.
Sei es bei der gynäkologischen Erstberatung, in der Mädchensprechstunde, bei der Verordnung von Kontrazeptiva, im Rahmen der präkonzeptionellen Beratung, in der Mutterschaftsvorsorge und anlässlich der Krebsfrüherkennungsuntersuchung
Die Daten werden in die Patientenakte übernommen. Dazu muss bei vollständiger Grundimmunisierung nur das Datum der letzten Impfung für jede Krankheit erfasst werden. Danach wird überprüft, welche Impfungen fehlen und welche aufgefrischt werden müssen. Wurden so die früheren Impfdaten erfasst, können notwendige Impfungen auch durchgeführt werden, wenn die Patientin ihr Impfbuch vergessen hat. In diesem Fall muss jedoch eine kurze Impfbescheinigung ausgestellt werden
Und keine Angst vor Nebenwirkungen ! Die heutigen Impfstoffe gehören zu den nebenwirkungsärmsten injizierbaren Medikamenten überhaupt und eine heftigere Lokalreaktion oder ein leichtes Unwohlsein nach der Impfung ist nach einigen Tagen wieder vergessen.