Wechsel Jahre

Symptome


Wechseljahresbeschwerden werden von den Patientinnen unterschiedlich stark empfunden. Im Vordergrund der Beschwerden stehen Befindlichkeitsstörungen, Zyklusveränderungen, Organveränderungen und, insbesondere in der späteren Menopause, Herz-Kreislauf-Beschwerden - beispielsweise Herzrasen - sowie Veränderungen der Knochen.

Im Folgenden eine Übersicht typischer Wechseljahresbeschwerden

Psychische Labilität
Neigung zum Weinen
Reizbarkeit, Nervosität
Schlechte Laune
Lustlosigkeit
Angstgefühle
Depressive Verstimmungen
Vergesslichkeit
Schlaflosigkeit
Mattigkeit, Ermüdbarkeit
Kopfschmerzen
Schwindel

Gewichtszunahme
Verstopfung
Kreuzschmerzen
Rücken-und Gelenkbeschwerden
Herzklopfen
Dysurie - erschwerte und schmerzhafte Harnentleerung
Regelblutungsstörungen
Oberlippenhaare
Verminderte Lust auf Geschlechtsverkehr (Libidostörungen)


Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie)
Ausfluss aus der Scheide
Austrocknung der Haut mit Faltenbildung
Osteoporose - Knochenschwund
Hypertonie - Bluthochdruck
Abfall der HDL-Cholesterins - und Anstieg der LDL-Lipoproteine, wodurch es zu einem erhöhten
Arterioskleroserisiko kommt

Hitzewallungen
Schweißausbrüche
Kreislaufinstabilität
Kältegefühl

Diagnostik


Die diagnostischen Schritte umfassen eine eingehende Anamnese - Erhebung der Krankengeschichte, eine gründliche gynäkologische Untersuchung und Hormonbestimmungen.

Eine ausführliche und gesicherte Diagnose ist Voraussetzung für eine individuelle Hormontherapie in der Prä-, Peri- und Postmenopause - die Hormonersatztherapie in der Menopause mit Östrogenen beziehungsweise Gestagenen muss dem individuellen Bedarf jeder einzelnen Patientin angepasst werden.

Die Diagnostik der Menopause erfolgt in folgenden Schritten:

Anamnese

Die Anamnese ist wegweisend zur Einleitung einer möglichen Hormonersatztherapie. Die Beschwerdesituation liefert in vielen Fällen die wesentlichen Vorgaben für den Beginn und die Art der Therapie.

Man unterscheidet

Eigenanamnese:

Zyklusanamnese, hormonale Verhütungsmethoden, Medikationsanamnese, Schwangerschaften, Krebserkrankungen, gynäkologische Operationen etc.

Familienanamnese der Mutter:


Menopause-Alter, Osteoporose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Morbus Alzheimer, Krebserkrankungen

Aktuelle Beschwerden / Symptome:


Ermittlung der Beschwerden mit Hilfe eines Beschwerde-Fragebogens

Klinische Untersuchung

Die Einleitung einer Hormonersatztherapie darf nur nach einer körperlichen und einer umfassenden gynäkologischen Untersuchung durch den Arzt erfolgen. Folgende Untersuchungen werden dazu durchgeführt

Untersuchung des äußeren Geschlechtsbereiches, zytologischer Abstrich vom Muttermund, Abtasten und Vaginal-Ultraschall der inneren Geschlechtsorgane sowie Abtasten - gegebenenfalls Mamma-Sonographie (Ultraschalluntersuchung) oder Mammographie (Röntgenuntersuchung) der Brüste

Weitere
Informationen über Laboruntersuchungen usw.

Labordiagnostik

Wesentlicher Bestandteil der Labordiagnostik ist die Hormondiagnostik. Diese ist notwendig für eine individuell-dosierte Hormonersatztherapie.

Folgende
Hormonparameter werden bestimmt

17-Beta-Östradiol
Östron
TSH
Prolaktin
LH - Luteinisierendes Hormon
FSH - Follikel-stimulierendes Hormon

Hormonkonstellation

FSH deutlich erhöht
LH erhöht
FSH/LH > 1
17-Beta-Östradiol vermindert


Mögliche weitere Medizingerätediagnostik

Mamma-Sonographie - Ultraschalluntersuchung der Brüste
Mammographie - Röntgenuntersuchung der Brüste
Kardiovaskuläre Diagnostik - Belastungs-EKG, Computertomographie - Früherkennung von Koronargefäßverkalkungen,
Doppler-Sonographie der hirnversorgenden Gefäße
Knochenstoffwechsel - Osteodensitometrie (DEXA) - Knochendichtemessung

Therapie


Medikamentöse Therapie

Da die Eierstöcke in der Menopause nicht mehr ausreichend Geschlechtshormone - Östrogene, Progesteron - produzieren, werden diese gegebenenfalls in Form von Medikamenten individuell dosiert zugeführt. Wechseljahresbeschwerden, die vor allem dem Östrogenmangel zugeschrieben werden, können so gelindert werden. Grundsätzlich gilt dabei: Die Hormonersatztherapie sollte nur so lange wie nötig und möglichst niedrig dosiert eingesetzt werden.

Indikationen
Eine Hormonersatztherapie ist angezeigt bei

Klimakterischen Beschwerden
Urogenitale Symptomen - Beschwerden

Voraussetzung für eine Hormonersatztherapie ist, dass die Beschwerden von der Patientin als belastend angesehen werden und keine Kontraindikationen - Gegenanzeigen - vorliegen.

Weitere Therapie

Einige pflanzliche Wirkstoffe, welche z. B. in Frauenmantel, Melisse oder Mönchspfeffer enthalten sind, werden gegen allgemeine Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Ihre Wirkung ist eher schwach. Langzeitfolgen eines Hormonmangels lassen sich durch diese Heilpflanzen weder verhüten noch behandeln. Ein große Bedeutung hat inzwischen für viele Patienten die Orthomolekulare Therapie - Vitalstoff-Therapie mit Isoflavonen erhalten.

Ob bei Ihnen eine Hormonbehandlung notwendig ist, können wir nur gemeinsam entscheiden. Sie können und sollten mitentscheiden, ob Sie Hormone einnehmen wollen oder nicht.

Wirkungen einer Hormonersatztherapie

Östrogene

Der Östrogen-Hormonmangel bedingt unter anderem, dass der Lipoprotein(a)-Spiegel in der Menopause bedeutend ansteigt. Grund des Anstiegs ist der Wegfall der Östrogene: Eine Östrogenersatztherapie bewirkt dosisabhängig eine Reduktion des Lipoprotein(a) um bis zu 20 % und des LDL-Cholesterins um 10 %, bei gleichzeitigem Anstieg des HDL-Cholesterins. Als unerwünschte Nebenwirkung der Östrogen-Hormonersatztherapie bewirkt diese eine Anstieg der Triglyzeride um bis zu 25 %!

Die oben beschriebenen Nebenwirkungen sind weniger ausgeprägt bei der transdermalen Therapie mit den so genannten Hormonpflastern oder Gels.

Gestagene

Die Wirkungen der Gestagene stehen in einem Wechselspiel mit den Östrogenen:

Lipidstoffwechsel - Fettstoffwechsel

Gestagene reduzieren beispielsweise den HDL-Cholesterin-steigernden Effekt der Östrogene; androgenwirkende 19-Nortestosteron-Derivate heben diesen sogar auf beziehungsweise führen zu einer Senkung des HDL-Cholesterins. Der Effekt der Hypertriglyzeridämie durch die Östrogene wird durch 19-Nortestosteron-Derivate aufgehoben.
Gestagen habe keinen Einfluss auf das LDL-Cholesterin.
Der positive Lipoprotein(a)-Effekt der Östrogene wird durch Gestagene nicht geschwächt und durch 19-Nortestosteron-Derivate sogar noch verstärkt.

Ersatz der Hormone


Kombinationstherapie

In der Kombinationstherapie unterschiedet man zwischen der sequentiellen und der kontinuierlichen Hormonbehandlung.

Bei der
sequentiellen Hormonbehandlung nimmt die Frau zunächst nur Östrogene ein. Erst in der zweiten Phase des Behandlungszyklus kommt ein Gestagen hinzu. Darauf folgen einige Tage, an denen keine Hormone zugeführt werden. In diesem einnahmefreien Intervall tritt eine Abbruchblutung auf, die der Periode ähnelt. Die sequentielle Kombination wird gerne in der Zeit vor und im ersten Jahr nach der letzten Regelblutung, also in der Prä- und Perimenopause, angewendet. Unregelmäßige Blutungen werden durch diese Behandlungsform wieder regelmäßig.

Bei der
kontinuierlichen Hormonbehandlung werden Östrogen und Gestagen gleichzeitig und ohne Pause eingenommen. Es gibt also weder verschiedene Einnahmephasen noch ein einnahmefreies Intervall. Abbruchblutungen sollen dadurch vermieden werden.Neben Tabletten und Dragees werden auch Hormonpflaster, Hormonspritzen oder Gele angeboten. Diese verschiedenen Präparate können auch miteinander kombiniert werden. So kann z. B. das Östrogen als Pflaster verabreicht und das Gestagen zusätzlich als Tablette eingenommen werden.

Eine weitere Form der Hormongabe sind die
vaginalen Präparate. Hierbei handelt es sich um östrogenhaltige Cremes oder Scheidenzäpfchen. Sie haben überwiegend nur eine lokale Wirkung direkt an der Scheide und beheben Symptome wie Brennen, Juckreiz oder Überempfindlichkeit - z. B. beim Geschlechtsverkehr. Sie haben aber keine Wirkung auf die klimakterischen Beschwerden und stellen keine Therapie der Osteoporose dar.

Östrogen-Monotherapie

Hier wird ausschließlich Östrogen verabreicht. Die Monotherapie eignet sich nur für Frauen, deren Gebärmutter operativ entfernt worden ist. Ist die Gebärmutter noch vorhanden, kann die alleinige Östrogengabe zum übermäßigen Wachstum der Gebärmutterschleimhaut führen. Frauen mit vorhandener Gebärmutter werden daher mit einer Kombination aus Östrogen und Gestagen behandelt. Das Gestagen begrenzt das nicht erwünschte Wachstum der Gebärmutterschleimhaut, mit den möglichen Risiken für die Entstehung eines Gebärmutterschleimhautkrebses - Endometriumkarzinom.

Kontraindikationen für eine Hormonersatztherapie

Natürlich birgt eine Hormontherapie auch gewisse Risiken in sich, die ich in diesem Rahmen nur kurz erwähnen möchte. Eine ausführliche Besprechung und Berücksichtigung Ihrer individuellen Risikofaktoren bleibt der Hormonsprechstunde vorbehalten.

Was das Brustkrebs-Risiko anbelangt, Ist die Applikationsform und die Kombination mit synthetischen oder natürlichen Gestagenen von Bedeutung. Im Prinzip kann man sagen, dass die Zuführung der Östrogene über die Haut bei der Einzel- wie bei der Kombinationstherapie das geringste Risiko hat, und wenn kombiniert dann mit natürlichem Progesteron, dann steigt das Brustkrebsrisiko nicht an.

Zufuhr der Östrogene über die Haut erhöht in keiner Form das Risiko für Thromboembolien, auch wenn eine Anlage für Gerinnungsstörungen oder massives Übergewicht vorliegt. Es besteht auch keine erhöhte Gefahr in Abhängigkeit vom Body-Mass-Index (BMI), der sich ja per se als erhöhtes Risiko für thromboembolische Ereignisse herausgestellt hat. Ganz im Gegensatz zur oralen Gabe der Östrogene !

Eine dänische Studie zeigte, dass gegenüber Frauen, die keine Hormone anwendeten, das Herzinfarktrisiko bei Östrogenanwenderinnen vermindert war, besonders deutlich bei Zufuhr der Östrogene über die Haut. Mit kombinierter Hormontherapie (hier mit synthetischen Gelbkörperhormonen) war ein eher erhöhtes Herzinfarktrisiko verknüpft, während bei sequentieller Zugabe der Gestagene kein gesteigertes Risiko bestand.

Bei frühzeitigem Behandlungsbeginn überwiegt der Nutzen einer Hormonersatztherapie die Risiken. Unstrittig ist der Schutz gegen Osteoporose, der umso stärker ist je früher die Hormone eingesetzt werden.

Eine Hormonersatztherapie sollte beispielsweise bei starken klimakterischen Beschwerden oder bei "früher Menopause" angewendet werden.

Grundsätzlich allerdings gilt: Die Hormonersatztherapie sollte nur so lange wie nötig (z.B. ca. 5 Jahre), möglichst niedrig dosiert eingesetzt und über die Haut zugeführt werden.

Osteoporose


Definition

Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung in Deutschland.

Die Osteoporose wird umgangsprachlich als Knochenschwund bezeichnet.
Bei dieser Skeletterkrankung kommt es zu zunehmender Verminderung der Knochenmasse mit gleichzeitig dadurch erhöhtem Risiko für Knochenbrüche.

Man unterscheidet die postmenopausale Osteoporose - nach den Wechseljahren - von der senilen Osteoporose - Altersosteoporose.

Diagnostik

Die Untersuchungen zur Osteoporose-Diagnostik sind sehr vielfältig. Wir werden entscheiden, welche der Untersuchungen in Ihrem Fall notwendig sind.

Ursachen

Im normalen Knochenstoffwechsel besteht ein stetiges Gleichgewicht zwischen Knochenabbau und Knochenaufbau.

Etwa bis zum 40. Lebensjahr bleibt dieses Gleichgewicht erhalten.
Anschließend verlieren wir jährlich etwa 0,5 % unserer Knochenmasse.

Zwei Arten von Zellen spielen die Hauptrolle im Knochenstoffwechsel.

Osteoblasten sind Zellen, die Knochen aufbauen. Der Aufbau von Knochen wird durch das Hormon Calcitonin kontrolliert. Dieses wird in der Schilddrüse produziert. Es fördert die Aktivität der knochenbildenden Osteoblasten.

Da in den Knochen immer Calcium eingebaut wird, wirkt sich Calcitonin senkend auf den Calcium-Serumspiegel aus.

Damit der Knochen nicht unentwegt weiter wächst gibt es Zellen, die den Abbau der Knochensubstanz bewirken.
Dabei handelt es sich um die Osteoklasten. Diese Zellen sind für den Knochenabbau zuständig und werden durch das Hormon Parathormon gesteuert.
Beim Abbau der Knochen wird Calcium aus den Knochen frei, welches ins Blut gelangt und so den Calcium-Serumspiegel erhöht.


Die Sexualhormone, Östrogen und Testosteron, wirken ebenfalls auf den Knochenstoffwechsel.
Sie kontrollieren die beiden am Knochenstoffwechsel beteiligten Hormone, Calcitonin und Parathormon, und steuern so indirekt den Knochenauf- und abbau.

Frauen leiden häufiger an Osteoporose als Männer. Die Angaben über die Häufigkeit für Frauen liegen zwischen 30 - 50 % nach der Menopause - Wechseljahre.
Nach den Wechseljahren werden keine Östrogene mehr produziert und deren regulierende, schützende Wirkung auf unseren Knochenstoffwechsel bleibt aus.
Dennoch sind nicht alle Frauen betroffen, da das Osteoporoserisiko sich individuell aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Risikofaktoren ergibt.

Männer sind eher von der Altersosteoporose nach dem 70. Lebensjahr betroffen, was mit dem Rückgang der Testosteronproduktion und der Abnahme der Bewegung zusammenhängt.

Symptome und Beschwerden

Zu Beginn der Erkrankung treten kaum Symptome auf.

Erst, wenn plötzlich Knochenbrüche auftreten, so genannte Spontanbrüche, wird die Osteoporose wahrgenommen.
Häufige Brüche sind Oberschenkelhalsbrüche oder Wirbelfrakturen, die mitunter mit Verformungen der Knochen einhergehen.
Dadurch können starke Schmerzen auftreten.

Mitunter kann es durch Wirbelverformungen zu starken Größenverlusten von bis zu 20 cm und zur Ausbildung eines Rundrückens kommen.

Um Schmerzlinderung zu erreichen, nehmen viele Menschen Schonhaltungen ein und vermeiden Bewegung, was jedoch zu Muskelverspannungen und Verhärtungen führt, die wiederum Schmerzen verursachen.

Wir erkennen als typisches Symptom der Erkrankung eine Verminderung der Knochenmasse gegenüber dem, was für Alter und Geschlecht normal wäre.

Therapie

Ziel der Osteoporosetherapie ist die Linderung der Symptome und das Aufhalten und verlangsamen des Knochenverlustes. Es gilt so, Knochenbrüche zu reduzieren oder gar zu vermeiden und die Lebensqualität zu steigern.

In der Regel werden zur Behandlung Medikamente eingesetzt, die den Knochenstoffwechsel positiv beeinflussen.

Nähr- und Vitalstoffe für die Knochen

Calcium ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Knochen. Daher ist unbedingt auf eine calciumreiche Ernährung zu achten. Zusätzlich können Calcium-Präparate verwendet werden.
Damit der Körper das Calcium richtig aufnehmen und verwerten kann, ist zudem Vitamin D notwendig. Vitamin D kann unser Körper in gewissem Maße selbst bilden, und zwar bei Sonneneinstrahlung auf unsere Haut.
Meist wird jedoch zu wenig Vitamin D gebildet, so dass ein Vitamin-D-Präparat eingenommen werden muss.
Vitamin D und Calcium arbeiten sozusagen als Team und ergänzen sich gegenseitig. Daher ist auch die Menge der beiden Vitalstoffe durch uns aufeinander abzustimmen.
Beide sollten möglichst langfristig eingenommen werden.
Auch Fluoride haben neben anderen Vitalstoffen - wie beispielsweise Isoflavone etc. - eine positive Wirkung auf den Knochenaufbau. In Kombination mit Calcium und Vitamin D tragen sie ebenfalls zu einem positiven Knochenstoffwechsel bei.

Ernährung

Bei der Ernährung sollte darauf geachtet werden, nicht zu viel Fleisch und Wurst, sondern statt dessen mehr Fisch und frisches Gemüse zu essen.
Milchprodukte, Vollkornprodukte und Nüsse sind ebenfalls förderlich für den Knochenaufbau.
Auf Rauchen, Kaffee, schwarzen Tee oder gar Alkohol sollten Sie vollständig verzichten.

Calcitonin

Wie im Abschnitt „Ursachen“ beschrieben, fördert Calcitonin den Knochenaufbau.
Es hemmt die Zellen, die Knochen abbauen, die Osteoklasten, und trägt so zu einer Besserung der Osteoporose bei.
Dem Calcitonin wird auch eine schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben.

Bisphosphate

Die Bisphosphate haben ebenfalls eine hemmende Wirkung auf die knochenabbauenden Zellen.

Bewegung

Bewegung regt den Stoffwechsel der Knochen an.
Wer an Osteoporose leidet, sollte sich demnach möglicht viel bewegen. Dabei gilt es darauf zu achten, sich nicht zu überlasten und den Körper keinem erhöhten Risiko für Knochenbrüche auszusetzen.
Schwimmen, leichte Gymnastik, Wassergymnastik oder Wandern sind ideal, aber auch gezieltes Krafttraining.

Prophylaxe

Hormonersatztherapie

Die Hormonersatztherapie ist geeignet für die Prävention der Osteoporose - Knochenschwund - und Osteoporosebedingter Knochenbrüche, wenn andere Arzneimittel dafür nicht eingesetzt werden dürfen.


Ihr Nutzen

Die Osteoporose – Diagnostik hilft Ihnen, Ihr eventuell vorliegendes Osteoporoserisiko zu erkennen und der Erkrankung frühzeitig vorzubeugen.

Sind sie bereits an Osteoporose erkrankt, zeigt Ihnen die Diagnostik Wege zur Therapie und Schmerzlinderung auf und trägt so dazu bei, Ihre Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Nur, wer um seine Krankheit weiß, kann auch selbst dazu beitragen, sie zu bekämpfen.